Oper, Skepsis und Gleisbau

Foto Oper, Skepsis und Gleisbau

Oper, Skepsis und Gleisbau

„Oper, Skepsis und Gleisbau“ ist eine der aufregendsten Formationen für radikale Musik im Ruhrgebiet.

Peter Eisold (Perkussionist) Stefan Kirchhoff (Gitarrist) und
Frank Niehusmann (Elektroniker)
spielen eine verschroben nerdige Art von Neuer Kammermusik: voller elektronischer Klang-Miniaturen, Noise-Gespinste und rasanter Um-die-Ecke-Beats. Zu hören ist ein teilchenbeschleunigter Schredderjazz, der stilsicher zwischen elektroakustischer Sound-Collage und atonaler Improvisation hin- und herzuckt. Als Trio schlagen sie musikalische Funken aus rohen Material-Ideen, indem sie wie telepathisch synchonisiert aus dem Stand jederzeit Randständiges auf digitale Eleganz polieren: nackte Kunstmusik, die zwischen Komposition und Improvisation frontal durch die Wand geht.

Peter Eisold radikalisiert als Perkussionist Beats und Querschläger aus der Neuen Musik, bis sie „Jazz“ auf klingonisch buchstabieren können. Stefan Kirchhoff spielt eine der zickigsten E.-Gitarren zwischen Noise und improvisierter Musik überhaupt. Frank Niehusmann traktiert seinen Sampling-Computer mit Sounds von früher Stockhausen-Elektronik bis hin zu kubistisch zerknautschten Drum’n’Bass-Loops. In erweiterter Besetzung haben „Oper, Skepsis und Gleisbau“ aktuell eine elektronische Kammeroper für 8 Performer in Essen und Dortmund erfolgreich zur Premiere gebracht, beim Seitwärts-Festival in Hannover steht nochmal die Stammbesetzung als Trio auf der Bühne – und im Netz gibt’s „Oper, Skepsis und Gleisbau hier: